Datum der Veranstaltung

14 / 07 / 2023 - Freitag 21:00

Standort

Sommer-Reithalle

Französische Nacht

Eine Nacht voller Eindrücke, Romantik und Tanz

Mit dem Eröffnungskonzert Französische Nacht kehrt das Festival nach mehreren Jahren in die poetische Kulisse der Sommerreithalle zurück. Alexander Melnikov, ein weltbekannter Pianist, wird das Klavierkonzert Nr. 5 von Camille Saint-Saëns, das so genannte Ägyptische Konzert, spielen. Die Sehnsucht nach Reisen und Entfernungen ist auch in Claude Debussys La Mer (Das Meer) verwoben. Der Abend endet mit der eindringlichen Melodie des Bolero von Ravel, begleitet von einer Tanzvorführung. Das Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks wird mit seinem wichtigsten Gastdirigenten Robert Jindra vertreten sein. Musik von Komponisten aus dem Land des gallischen Hahns wird an eines der wichtigsten Daten der europäischen Geschichte erinnern – den 14. Juli 1789, den Fall der Bastille.

Interpreten

Alexander Melnikov – Klavier
Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks
Robert Jindra Dirigent

Programm

H. Duparc: Poéme nocturne H. Duparc: Zu den Sternen „Aux étoiles“ – Poème nocturne
C. Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 5 in F-Dur, Op.103 „Ägyptisch“

Pause

C. Debussy: Das Meer „La Mer“, L 109
M. Ravel: Bolero, Op. 81, C-Dur

Alexander Melnikov

Der russische Pianist Alexander Melnikov begann sein Musikstudium im Alter von 6 Jahren an der Moskauer Zentralschule für Musik. Melnikov zeigte schon früh sein Talent und spielte im Alter von 12 Jahren das erste Konzert von Sergei Rachmaninoff. Anschließend studierte er am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Lev Naumov und machte 1997 seinen Abschluss. Wettbewerb in Brüssel im Jahr 1991. Als Solist konzertierte Alexander Melnikov mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Philadelphia Orchestra, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem HR-Sinfonieorchester, den Münchner Philharmonikern, den Rotterdamer Philharmonikern und dem BBC Philharmonic unter Dirigenten wie Mikhail Pletnev, Teodor Currentzis, Charles Dutoit, Paavo Järvi und Valery Gergiev.

Alexander Melnikov

Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks

Das Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks (SOČR) ist heute eines der wichtigsten tschechischen Orchester. Der Hauptgastdirigent ist derzeit Marek Šedivý. In der Konzertsaison 2021/22 begrüßte SOČR u. a. die Pianistin Gabriela Montero, die auch Artist in Residence der Saison wurde. Die Violinisten Leila Josefowicz und Sergey Khachatryan, der Pianist Brad Mehldau, der Cellist Alban Gerhardt, der Klarinettist Kari sowie die Dirigenten Ion Marin, Holly Mathieson und Kirill Karabits folgten ebenfalls der Einladung. Seit dieser Saison ist Petr Popelka der Chefdirigent.

Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks

Robert Jindra

Seit der Spielzeit 2022/2023 ist der Dirigent Robert Jindra Musikdirektor der Oper des Nationaltheaters in Prag und außerdem Erster Gastdirigent des Symphonieorchesters des Tschechischen Rundfunks. Er absolvierte das Prager Konservatorium in klassischem Gesang und Dirigieren.
Am Nationaltheater inszenierte er die Weltpremiere von Tomáš Hanzlíks Oper Die Tränen Alexanders des Großen, Smetanas Zwei Witwen und Mozarts Oper Così fan tutte. Er hat auch eine Reihe von Werken des tschechischen und internationalen Opernrepertoires dirigiert (Smetana: Libuše, Dvořák: Rusalka, Janáček: Katya Kabanová und Jenůfa, Mozart: Die Hochzeit des Figaro, Bizet: Carmen, Verdi: Falstaff, usw.). In der Spielzeit 2013/2014 war er Musikdirektor der Oper des Nationaltheaters und Dirigent der Produktionen von Janáčeks Opern Das schlaue Füchslein und Aus einem Totenhaus. Von 2010 bis 2014 war er Musikdirektor des Mährisch-Schlesischen Nationaltheaters in Ostrava, wo er Smetanas Die Teufelsmauer, Dvořáks Armida, Janáčeks Die Hirtin und Der Fall Makropulos, Wagners Lohengrin, Verdis Falstaff und viele andere Titel inszenierte. Er hat mit der Deutschen Oper am Rhein zusammengearbeitet, war am Aalto-Musiktheater und der Philharmonie Essen tätig, dirigierte an der Norwegischen Oper in Oslo (Janůfa, 2022), am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava (Verdi: La traviata) und am Staatstheater Košice. Im Jahr 2021 dirigierte er im Rahmen der Münchner Opernfestspiele Dvořáks Rusalka an der Bayerischen Staatsoper und debütierte mit Weinbergers Schwanda der Pfeifer an der Grazer Oper. Im Jahr 2022 dirigierte er Das schlaue Füchslein an der Bayerischen Staatsoper. Seit der Saison 2021/2022 ist er Chefdirigent der Staatlichen Philharmonie Košice.

Robert Jindra

Sommer-Reithalle

Gegenwart Derzeit finden in der Sommerreithalle nicht nur Hochzeitszeremonien statt, sondern auch kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen, „Nocturnes“, Gartenfeste, Theater- und Ballettproduktionen und vor allem Konzerte im Rahmen des Internationalen Musikfestivals. Der Abend, der Musik und eine romantische Umgebung verbindet, wird Ihnen ein unvergessliches Erlebnis bescheren. Der Raum selbst bietet einen herrlichen Blick auf den Moldaumäander […]

Französische Nacht

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