Infolge des großen Interesses der Zuhörer des Tschechischen Fernsehens, des Tschechischen Rundfunks, sowie des internationalen Rundfunkstationennetzes EBU (Europen Broadcasting Union) an den Festspielkonzerten, entscheiden sich die Veranstalter den 8. Jahrgang der Internationalen Festspiele Český Krumlov auf drei Wochen zu verlängern (vom 6. – 28. August).
Im Sinne der Tradition - Entdeckung von neuen Konzerträumen - lebt auch der Schlossgarten mit Musik auf, in dem die Festspiele von den Prager Kammersolisten mit dem österreichischem Dirigenten Martin Haselböck eröffnet werden. Nach positiver Resonanz der musikalischen Unterhaltungsnachmittage finden diese Programme erneut statt, diesmal jeden Sonntag, in Laufe der Festspiele. Zum ersten Mal stellen sich junge Laureaten der internationalen Wettbewerbe Concertino Praga, des Prager Frühlings und des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD vor. Das Festspielgeschehen verlagert sich auch in die Umgebung, in die Pfarrkirche in Kájov, in der das Ensemble Schola Gregoriana Pragensia singt, in die Klosterkirche in Vyšší brod und in Zlatá Koruna. Schwer zu sagen, welche Programme des breiten Angebots hervorgehoben werden sollten, vielleicht die bedeutendsten, die Konzertaufführung der Oper von G.F.Händel, Alcina, oder das Konzert im zweiten Schlosshof, Requiem von G. Fauré in Aufführung des Symphonischen Orchesters der Hauptstadt Prag FOK, mit Kühns gemischtem Chor, oder die abschließende Missa Solemnis von L. van Beethoven in der Schlossreithalle.







