Im Sinne der früheren Jahrgänge bringt der 7. Jahrgang (vom 7. – 22. August) wieder eine Überraschung. Das Spektrum der unterschiedlichen Umgebungen, in denen die Festspielmusik erklingt, wird um eine neue Szene erweitert. Zum ersten Mal wird im zweiten Schlosshof musiziert. Inmitten der wundervollen Architektur erklingt die Kantate des österreichischen Komponisten, Carl Orff – Carmina Burana aus dem Jahr 1936. Zu den Festspielhöhepunkten zählt der Solovortrag der Mezzosopranistin Dagmar Pecková mit der Prager Kammerphilharmonie unter der Leitung von Jiří Bělohlávek. Die erste Hälfte der Festspiele wird auf den Schlosssüdterrassen, über dem Fluss, von einem Streichserenaden-Notturno abgeschlossen.
In der Dominante von Český Krumlov, der St. Veits Kirche, erklingt geistliche Musik. Das Konzert wird dem Musikvermächtnis von Adam Michna aus Otradovice gewidmet. Eine Neuheit der Festspiele sind drei musikalische Unterhaltungs-Samstagnachmittage, an denen talentierte junge Solisten, Blockflötenspieler-Ensembles, Kindersänger- und Folkloreensembles ihr Können präsentieren, sowie Hoftanzvorführungen in Barockkostümen in Begleitung von historischen Musikinstrumenten stattfinden.
Der Höhepunkt der Festspiele findet wieder im zweiten Schlosshof statt, wo die monumentale Messa da Requiem von Giuseppe Verdi mit internationaler Solistenbesetzung erklingt.







