Den musikalischen Reigen des 19. Festivals eröffnet am 16. Juli eine einzigartige Operngalavorstellung, zu welcher der berühmte argentinische „Tenor des 21. Jahrhunderts“ José Cura auftritt. Die charmante Stimme, brillante Technik und der eindrucksvolle schauspielerische Ausdruck des Weltklasse-Gesangsstars versprechen ein unvergessliches Kunsterlebnis. Die Partner des Sängers werden die koreanische Sopranistin In Kim Hye und das Tschechische Rundfunksinfonieorchester unter Leitung von Mario de Rose sein.


In ein farbiges Opernkleid schlüpft erneut die drehbare Krumlauer Zuschauertribüne und bietet Mozarts Oper der Opern, Don Giovanni, in Koproduktion mit dem Südböhmischen Theater České Budějovice (23.7. – 28.7.).
Die Reihe der Kammerkonzerte überstrahlt der Auftritt des legendären Violinisten Gidon Kremer, der zur absoluten Weltspitze seiner Zunft zählt und gemeinsam mit seinem Orchester Kremerata Baltica, dessen Gründer er ist, nach Český Krumlov kommt. Seiner sehr musikalischen und technisch einwandfreien Darbietung können Sie beim Konzert am 31. Juli in der Schlossreitschule lauschen.

Das Festival vergisst auch nicht, die traditionellen volkstümlichen Saiten erklingen zu lassen, und bietet nicht nur verführerische spanische Rhythmen und Melodien, aber auch ein Feinschmecker-Erlebnis in Form gastronomischer Spezialitäten direkt aus dem temperamentvollen sonnigen Mexiko (7.8.). Das Temperament wird uns auf dem Konzert des Geigenvirtuose Pavel Šporcl mit der Zigeunerzimbelkapelle Romano Stilo auch nicht verlassen (14.8.).

Die Musikalische Palette vervollständigen Werke alter Meister, welche der Chor Octopus Pragensis nach Český Krumlov mitbringt (19.8.), und Barockmusik tschechischer Klöster, präsentiert von Capella Regia Musicalis (8.8.).
Die abschließenden musikalischen Farbtöne des 19. Festivals läßt am 21. August das Tschechische Rundfunksymphonieorchester erklingen, dessen Taktstöcke José Miguel Rodilla schwingen wird. Auf dem Programm stehen Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur und die Sinfonie Nr. 8, genannt "Die Englische", von Antonín Dvořák. Den Solopart übernimmt dabei der großartige israelische Geiger Vadim Gluzman .



